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Online-Marketing: Kanäle, Budgets und was Betreuung kostet

Der häufigste Fehler beim Online-Marketing ist der Griff zu allen Kanälen gleichzeitig. Google Ads, Meta, LinkedIn, Newsletter und Display parallel zu bespielen zerfasert ein kleines Budget so stark, dass kein Kanal genug Daten sammelt, um zu funktionieren. Wirksamer ist ein Kanal mit ausreichend Budget, bis die Zahlen belastbar sind – und erst dann der zweite.

Kurz erklärt: Online-Marketing besteht aus zwei getrennten Posten: dem Werbebudget, das an Google oder Meta fließt, und dem Honorar der Agentur, das meist bei 15–25 % des Mediabudgets oder pauschal bei 800–3.000 € monatlich liegt.
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Was kostet Online-Marketing?

Orientierungswerte für den deutschen Markt. Was Sie tatsächlich zahlen, hängt vom Umfang ab – die verbindliche Zahl steht im Angebot des Anbieters.

Leistung Preisspanne Wofür
Betreuungshonorar prozentual 15 – 25 % des Mediabudgets Üblich ab etwa 3.000 € monatlichem Werbebudget.
Betreuungshonorar pauschal 800 – 3.000 € / Monat Verbreitet bei kleineren Budgets, oft mit festem Stundenkontingent.
Werbebudget Einstieg ab 500 € / Monat Darunter sammeln die Systeme zu wenig Daten für sinnvolle Optimierung.
Kampagnen-Einrichtung einmalig 1.000 – 5.000 € Kontostruktur, Zielgruppen, Anzeigen, Messaufbau.
Klickpreise Google Ads 0,50 – 15 € Stark branchenabhängig; Recht, Versicherung und Bau liegen am oberen Ende.

Hinweis: Trennen Sie Werbebudget und Honorar in jedem Angebot sauber. Wer beides als eine Summe nennt, macht die Leistung unvergleichbar – und Sie erfahren nicht, wie viel tatsächlich in Reichweite fließt.

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Was bei Online-Marketing üblicherweise enthalten ist

Wie lange dauert es?

Einrichtung ein bis drei Wochen, danach vier bis acht Wochen Lernphase, in der die Systeme Daten sammeln. Bewertungen der Wirtschaftlichkeit vor Ablauf dieser Phase führen fast immer zu falschen Schlüssen.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Fünf Fragen, die Angebote vergleichbar machen – und teure Überraschungen vermeiden.

  1. 1 Bestehen Sie darauf, dass die Werbekonten auf Ihren Namen laufen und Sie Zugriff haben. Sonst verlieren Sie bei einem Wechsel alle historischen Daten.
  2. 2 Fragen Sie nach den Kosten je Anfrage aus vergleichbaren Projekten, nicht nach Klickzahlen.
  3. 3 Klären Sie, wer die Zielseiten baut. Die beste Kampagne scheitert an einer schwachen Landingpage.
  4. 4 Lassen Sie sich die Berichtsvorlage vorab zeigen. Wenn dort keine Anfragen oder Umsätze auftauchen, fehlt der Bezug zum Geschäft.
  5. 5 Fragen Sie nach der Mindestlaufzeit. Unter drei Monaten ist keine seriöse Optimierung möglich, über zwölf ist unüblich.

So einfach kommen Sie zu Online-Marketing

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Häufige Fragen zu Online-Marketing

Wie viel Werbebudget brauche ich mindestens? +

Unter etwa 500 € monatlich sammeln Google und Meta zu wenige Daten, um automatisch zu optimieren – die Kampagne bleibt im Lernmodus. Für belastbare Aussagen in umkämpften Branchen sind eher 1.500–3.000 € nötig. Bei kleinerem Budget ist eine enge Fokussierung auf eine Region und wenige Suchbegriffe der bessere Weg.

Google Ads oder Meta Ads? +

Google erreicht Menschen mit akutem Bedarf, die aktiv suchen – deshalb sind Klicks teurer und Abschlussraten höher. Meta erreicht Menschen ohne konkreten Bedarf und eignet sich für Bekanntheit und erklärungsbedürftige Angebote. Für Dienstleistungen mit klarer Suchnachfrage ist Google in der Regel der erste Kanal.

Prozentuale oder pauschale Vergütung? +

Prozentual ist ab etwa 3.000 € Mediabudget üblich, hat aber einen Zielkonflikt: Ein höheres Budget bedeutet höheres Honorar, unabhängig vom Ergebnis. Eine Pauschale mit definiertem Stundenkontingent ist bei kleineren Budgets meist fairer und leichter nachvollziehbar.

Woran erkenne ich, dass die Kampagne funktioniert? +

An den Kosten je gewonnener Anfrage im Verhältnis zu deren Wert für Sie. Klicks, Impressionen und Reichweite sind Zwischengrößen. Wenn eine Anfrage 40 € kostet und ein gewonnener Auftrag 2.000 € Deckungsbeitrag bringt, ist die Kampagne wirtschaftlich – auch bei hoher Klickrate wäre sie es sonst nicht.

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