Der Drehtag ist die teuerste Position einer Videoproduktion – und zugleich die, an der am wenigsten gespart werden sollte. Wer einen zweiten Drehtag streicht, spart einmalig, bekommt aber Material, das im Schnitt nicht trägt. Sinnvoller ist es, beim Konzept genau zu sein: Ein klar durchdachter Film mit einem Drehtag schlägt einen unklaren mit dreien. Beachten Sie außerdem, dass Produktionsfirmen in München, Hamburg und Berlin bei vergleichbarer Leistung oft 30–60 % über regionalen Anbietern liegen.
Orientierungswerte für den deutschen Markt. Was Sie tatsächlich zahlen, hängt vom Umfang ab – die verbindliche Zahl steht im Angebot des Anbieters.
| Leistung | Preisspanne | Wofür |
|---|---|---|
| Kurzes Social-Media-Video | 800 – 3.000 € | Ein halber bis ein Drehtag, einfacher Schnitt, Hochformat. |
| Imagefilm KMU | 3.000 – 10.000 € | Konzept, ein bis zwei Drehtage, Schnitt, Musik, Vertonung. |
| Imagefilm gehobener Anspruch | 10.000 – 25.000 € | Mehrere Drehorte, Schauspieler, aufwendige Nachbearbeitung. |
| Werbespot für TV oder Kino | ab 25.000 € | Zusätzlich Casting, Ausstattung, Rechte für Ausstrahlung. |
| Erklärvideo animiert | 2.000 – 12.000 € | Ohne Dreh, dafür aufwendige Gestaltung und Sprecheraufnahme. |
Hinweis: Nutzungsrechte sind ein eigener Kostenblock. Ein Film für die eigene Website ist günstiger als derselbe Film mit Rechten für bezahlte Werbeschaltung. Klären Sie Umfang, Dauer und Gebiet vor Auftragserteilung.
Von der Beauftragung bis zum fertigen Film vergehen üblicherweise sechs bis zwölf Wochen: zwei bis vier für Konzept und Vorbereitung, ein bis zwei Drehtage, drei bis sechs Wochen für Nachbearbeitung und Abstimmung.
Fünf Fragen, die Angebote vergleichbar machen – und teure Überraschungen vermeiden.
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Weil sich hinter dem Begriff sehr unterschiedliche Produktionen verbergen. Ein Angebot über 3.000 € bedeutet meist einen Drehtag mit kleinem Team und zügigem Schnitt. Ein Angebot über 20.000 € umfasst Konzeptphase, mehrere Drehorte, professionelle Beleuchtung, Schauspieler und aufwendige Nachbearbeitung. Vergleichen Sie Drehtage, Teamgröße und Nachbearbeitungszeit, nicht die Endsumme.
Drehtage, Postproduktion und Besetzung. Jeder zusätzliche Drehtag kostet das gesamte Team, die Technik und die Logistik. Aufwendige Nachbearbeitung mit Animationen oder Farbgestaltung schlägt ebenfalls stark zu Buche. Schauspieler und Sprecher kommen mit eigenen Honoraren und Nutzungsrechten hinzu.
Mindestens für Ihre Website und Ihre eigenen Kanäle, zeitlich unbegrenzt. Wenn Sie den Film in bezahlter Werbung einsetzen wollen, brauchen Sie erweiterte Rechte – das betrifft besonders Musik und mitwirkende Personen. Nachträglich erworbene Rechte sind regelmäßig teurer als von Anfang an vereinbarte.
Häufig ja. Produktionsfirmen in den großen Städten liegen bei vergleichbarer Leistung oft 30–60 % über regionalen Anbietern, bedingt durch höhere Fixkosten. Für einen Unternehmensfilm ohne besondere Anforderungen ist der regionale Anbieter meist die wirtschaftlichere Wahl – zumal Reisekosten entfallen.
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