Bei der Hochzeitsfotografie gibt es keinen zweiten Versuch – und genau deshalb ist der Preisvergleich hier weniger hilfreich als sonst. Wichtiger ist, ob Sie mit dem Menschen einen ganzen Tag verbringen möchten und ob Sie eine vollständige Hochzeit von Anfang bis Ende gesehen haben. Ein Portfolio zeigt die zwanzig besten Bilder aus fünf Jahren; eine komplette Reportage zeigt, ob auch die Momente dazwischen tragen.
Orientierungswerte für den deutschen Markt. Was Sie tatsächlich zahlen, hängt vom Umfang ab – die verbindliche Zahl steht im Angebot des Anbieters.
| Leistung | Preisspanne | Wofür |
|---|---|---|
| Kurzpaket Trauung | 500 – 900 € | Zwei bis drei Stunden, Trauung und Gruppenbilder. |
| Halbtags | 800 – 1.800 € | Etwa fünf Stunden, meist bis nach dem Sektempfang. |
| Ganztags | 1.200 – 3.500 € | Von den Vorbereitungen bis zum Eröffnungstanz. |
| Zweitfotograf | 300 – 800 € | Sinnvoll ab etwa 80 Gästen oder bei getrennten Vorbereitungen. |
| Fotobuch | 250 – 900 € | Gestaltung und Druck, je nach Umfang und Ausstattung. |
Hinweis: Der Preis sagt wenig über die Zahl der Bilder aus. Fragen Sie nach der Anzahl fertig bearbeiteter Bilder und danach, wann Sie sie erhalten – Lieferzeiten von vier bis zwölf Wochen sind üblich, sollten aber schriftlich stehen.
Gefragte Fotografen sind zwölf bis achtzehn Monate im Voraus ausgebucht, besonders für Samstage in der Sommersaison. Die Lieferung der bearbeiteten Bilder dauert üblicherweise vier bis zwölf Wochen nach der Hochzeit.
Fünf Fragen, die Angebote vergleichbar machen – und teure Überraschungen vermeiden.
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Die Anbieter melden sich mit ihren Angeboten. Sie vergleichen und wählen das beste aus.
Sobald Datum und Ort feststehen, idealerweise zwölf Monate vorher. Für Samstage zwischen Mai und September sind gefragte Fotografen oft mehr als ein Jahr im Voraus vergeben. Bei Terminen unter der Woche oder außerhalb der Saison ist deutlich mehr Spielraum – und häufig auch der Preis niedriger.
Bei einer Ganztagsbegleitung üblicherweise 300 bis 800 bearbeitete Bilder. Die Zahl allein sagt aber wenig – 400 sorgfältig ausgewählte und bearbeitete Aufnahmen sind mehr wert als 1.500 unsortierte. Lassen Sie sich die Zahl trotzdem schriftlich bestätigen, damit die Erwartung klar ist.
Das muss im Vertrag stehen. Seriöse Fotografen haben ein Netzwerk und benennen im Krankheitsfall einen gleichwertigen Ersatz. Ohne diese Regelung stehen Sie am Hochzeitsmorgen ohne Fotograf da – klären Sie es vor der Buchung und lassen Sie sich die Regelung schriftlich geben.
Für private Zwecke in der Regel ja, das sollte aber im Vertrag stehen. Für gewerbliche Nutzung – etwa wenn Sie selbst in der Hochzeitsbranche arbeiten – braucht es eine gesonderte Vereinbarung. Umgekehrt möchten viele Fotografen Ihre Bilder für ihr Portfolio nutzen; auch dem können Sie widersprechen.
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