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Produktfotografie: Preise, Formate und Marktplatz-Vorgaben

Bei Produktbildern für den Onlinehandel gilt eine unangenehme Wahrheit: Das erste Bild entscheidet über den Klick, alle weiteren über den Kauf. Wer bei einem Artikel spart, spart am wirksamsten Verkaufsargument, das er hat. Gleichzeitig gibt es klare technische Vorgaben – Amazon verlangt für das Hauptbild reinen weißen Hintergrund und einen Produktanteil von etwa 85 % der Bildfläche. Bilder, die das verfehlen, werden abgelehnt.

Kurz erklärt: Produktfotografie wird meist je Artikel abgerechnet: einfache Freisteller auf Weiß kosten in Deutschland etwa 15–60 € je Bild, aufwendigere Inszenierungen 80–300 €. Bei größeren Mengen sinkt der Preis je Artikel deutlich.
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Was kostet Produktfotografie?

Orientierungswerte für den deutschen Markt. Was Sie tatsächlich zahlen, hängt vom Umfang ab – die verbindliche Zahl steht im Angebot des Anbieters.

Leistung Preisspanne Wofür
Freisteller auf Weiß 15 – 60 € je Bild Standard für Shop und Marktplätze; Mengenrabatte üblich.
Inszenierte Aufnahme 80 – 300 € je Bild Mit Requisiten, Anwendungssituation, aufwendigerer Beleuchtung.
360-Grad-Aufnahme 80 – 250 € je Artikel Für erklärungsbedürftige Produkte, senkt Retouren.
Modelaufnahme 400 – 1.500 € je Tag zzgl. Model Bei Bekleidung und Accessoires.
Tagessatz Studio 600 – 1.500 € Sinnvoll ab etwa 30 Artikeln an einem Tag.

Hinweis: Ab etwa 30 Artikeln ist ein Tagessatz meist günstiger als die Abrechnung je Bild. Fragen Sie beides an und rechnen Sie durch – der Unterschied liegt bei größeren Sortimenten schnell im vierstelligen Bereich.

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Was bei Produktfotografie üblicherweise enthalten ist

Wie lange dauert es?

Ein Fotograf schafft je nach Produkt 30 bis 80 einfache Freisteller pro Tag. Für die Nachbearbeitung rechnen Sie ein bis drei Wochen. Der Versand der Muster ist häufig der zeitkritische Teil.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Fünf Fragen, die Angebote vergleichbar machen – und teure Überraschungen vermeiden.

  1. 1 Prüfen Sie Referenzen aus Ihrer Produktkategorie – Schmuck, Textil und Technik erfordern unterschiedliche Technik.
  2. 2 Achten Sie auf Farbtreue. Ein Rückläufer wegen falscher Farbe kostet mehr als ein besseres Bild.
  3. 3 Klären Sie, wie viele Ansichten je Artikel im Preis enthalten sind.
  4. 4 Fragen Sie nach den Vorgaben Ihrer Verkaufskanäle und ob der Fotograf sie kennt.
  5. 5 Klären Sie die Dateibenennung vorab – ein Import mit falschen Namen erzeugt viel Handarbeit.

So einfach kommen Sie zu Produktfotografie

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Häufige Fragen zu Produktfotografie

Welche Bilder braucht ein Onlineshop je Artikel? +

Mindestens ein Freisteller als Hauptbild, dazu zwei bis vier weitere Ansichten, ein Detail und – wenn möglich – eine Anwendungssituation, die Größe und Verwendung zeigt. Bei erklärungsbedürftigen Produkten ergänzt eine 360-Grad-Ansicht sinnvoll und senkt nachweislich die Retourenquote.

Was verlangt Amazon für Produktbilder? +

Für das Hauptbild reinen weißen Hintergrund, das Produkt soll etwa 85 % der Bildfläche einnehmen, keine Wasserzeichen, Texte, Rahmen oder zusätzliche Requisiten. Die Mindestkantenlänge liegt bei 1.000 Pixeln, damit die Zoomfunktion greift. Nebenbilder dürfen freier gestaltet sein.

Kann ich Produktfotos selbst machen? +

Bei einfachen, formstabilen Produkten mit einem Lichtzelt und einem aktuellen Smartphone durchaus. Schwierig wird es bei glänzenden Oberflächen, Glas, Schmuck und allem, wo Farbtreue zählt. Rechnen Sie ehrlich: Ihre Arbeitszeit gegen 20 € je Bild – oft ist der Fotograf günstiger.

Was kostet es bei 200 Artikeln? +

Bei 20 € je Bild und drei Bildern je Artikel wären das rechnerisch 12.000 €, tatsächlich meist deutlich weniger: Ab dieser Menge wird nach Tagessatz oder mit starken Mengenrabatten gearbeitet. Holen Sie Angebote in beiden Modellen ein und lassen Sie den Preis je Artikel ausweisen.

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