Bei Drohnenaufnahmen ist die Rechtslage wichtiger als die Technik. Seit der EU-Drohnenverordnung gelten europaweit einheitliche Kategorien, verpflichtende Registrierung und Kompetenznachweise – und in Deutschland zahlreiche geografische Beschränkungen: Flughafenumgebungen, Naturschutzgebiete, Bundesfernstraßen, Menschenansammlungen und Wohngrundstücke. Ein Pilot ohne Nachweise ist kein günstiger Anbieter, sondern ein Haftungsrisiko für Ihr Unternehmen.
Orientierungswerte für den deutschen Markt. Was Sie tatsächlich zahlen, hängt vom Umfang ab – die verbindliche Zahl steht im Angebot des Anbieters.
| Leistung | Preisspanne | Wofür |
|---|---|---|
| Halber Drehtag | 400 – 900 € | Anfahrt, Flug, Rohmaterial, einfache Auswahl. |
| Ganzer Drehtag | 800 – 2.000 € | Inklusive Schnitt eines kurzen Films und Farbkorrektur. |
| Einzelne Luftbilder | 250 – 600 € | Etwa für Immobilienangebote oder Baufortschritt. |
| Vermessung und Modellierung | 1.000 – 5.000 € | Fotogrammetrie, dreidimensionale Modelle, Volumenberechnung. |
| Aufstiegsgenehmigung | 100 – 500 € | Bei Flügen in beschränkten Bereichen, je nach Behörde und Aufwand. |
Hinweis: Wetter ist der häufigste Kostenfaktor. Klären Sie vorab, was bei Absage wegen Wind oder Regen gilt – seriöse Anbieter vereinbaren einen Ersatztermin ohne zusätzliche Anfahrtspauschale.
Der Flug selbst dauert wenige Stunden. Rechnen Sie mit ein bis drei Wochen Vorlauf für Genehmigungen und mit ein bis zwei Wochen für die Nachbearbeitung. Bei Flügen in beschränkten Bereichen kann die behördliche Bearbeitung länger dauern.
Fünf Fragen, die Angebote vergleichbar machen – und teure Überraschungen vermeiden.
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Nach der EU-Drohnenverordnung ist die Registrierung als Betreiber erforderlich, dazu je nach Drohnengewicht und Einsatzszenario ein Kompetenznachweis oder ein Fernpilotenzeugnis. Hinzu kommt eine Haftpflichtversicherung, die gewerbliche Nutzung ausdrücklich einschließt. Lassen Sie sich alle Nachweise vor dem Einsatz vorlegen.
Unter anderem in Flughafenumgebungen, über Menschenansammlungen, über Naturschutzgebieten, in der Nähe von Bundesfernstraßen und Bahnanlagen, über Justizvollzugs- und Militäranlagen sowie über Wohngrundstücken ohne Zustimmung. Für einige dieser Bereiche sind Ausnahmegenehmigungen möglich, die aber beantragt werden müssen.
Der Betreiber der Drohne. Deshalb ist die Haftpflichtversicherung nicht optional. Prüfen Sie, ob sie gewerbliche Nutzung einschließt – private Drohnenversicherungen greifen bei Auftragsarbeiten nicht. Ohne gültigen Versicherungsschutz kann auch Ihr Unternehmen als Auftraggeber in Anspruch genommen werden.
Wind, Regen und schlechte Sicht führen regelmäßig zur Verschiebung. Seriöse Anbieter planen einen Ersatztermin ein und berechnen keine zweite Anfahrtspauschale, sofern die Absage rechtzeitig erfolgt. Vereinbaren Sie diese Regelung schriftlich, sie ist nicht selbstverständlich.
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