WordPress ist gleichzeitig die Stärke und die Schwäche vieler Unternehmensseiten: unschlagbar flexibel, aber nur so sicher wie sein letztes Update. Der häufigste Grund, warum eine WordPress-Seite gehackt wird, ist keine Lücke im System selbst, sondern ein veraltetes Plugin. Deshalb ist bei WordPress die Frage nach der Wartung wichtiger als die Frage nach dem Erstellungspreis.
Orientierungswerte für den deutschen Markt. Was Sie tatsächlich zahlen, hängt vom Umfang ab – die verbindliche Zahl steht im Angebot des Anbieters.
| Leistung | Preisspanne | Wofür |
|---|---|---|
| Seite auf Basis eines Premium-Themes | 2.000 – 5.000 € | Gekauftes Theme wird angepasst und mit Ihren Inhalten befüllt. |
| Individuelles Theme | 5.000 – 15.000 € | Eigenes Design, sauber programmiert, ohne Baukasten-Ballast. |
| Eigenes Plugin / Sonderfunktion | 1.500 – 10.000 € | Zum Beispiel Buchungslogik, Mitgliederbereich oder Anbindung an ein Fremdsystem. |
| Wartungsvertrag | 50 – 300 € / Monat | Updates, Sicherungen, Sicherheitsüberwachung, kleines Änderungskontingent. |
| Bereinigung nach Hack | 500 – 3.000 € | Schadcode entfernen, Ursache schließen, Wiederherstellung, Prüfung auf Blacklisting. |
Hinweis: Der Wartungsvertrag ist bei WordPress kein Zusatzgeschäft, sondern Betriebsvoraussetzung. Ohne regelmäßige Updates ist der Ausfall keine Frage des Ob, sondern des Wann.
Mit angepasstem Theme sind zwei bis vier Wochen realistisch, mit eigenem Theme sechs bis zehn. Eine Migration von einer bestehenden Seite dauert länger als ein Neuaufbau, wenn alte Inhalte und Weiterleitungen sauber übernommen werden sollen.
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Sicherheits-Updates für Kern und Plugins sollten innerhalb weniger Tage nach Veröffentlichung eingespielt werden, größere Versionssprünge nach kurzem Test. Wer das quartalsweise erledigt, hat rechnerisch mehrere Monate im Jahr eine bekannte Lücke offen. Genau darauf zielen automatisierte Angriffe.
Zuerst die Seite offline nehmen und das Passwort aller Zugänge ändern, dann eine saubere Sicherung von vor dem Vorfall einspielen. Wichtig ist der zweite Schritt: die Einbruchsstelle finden und schließen, sonst passiert es erneut. Prüfen Sie zusätzlich, ob Ihre Domain bei Google als schädlich markiert wurde.
Sie machen die Pflege bequem und die Seite langsamer, und sie erzeugen eine starke Bindung: Wer den Builder deaktiviert, verliert die Gestaltung. Für eine überschaubare Unternehmensseite ist das vertretbar. Bei langfristig gedachten Projekten ist ein sauber programmiertes Theme die stabilere Grundlage.
Es gibt keine feste Grenze, aber jedes Plugin ist Code von Dritten mit eigenem Update-Zyklus und eigenen Sicherheitsrisiken. Fünfzehn gepflegte Plugins sind unproblematisch, vierzig selten. Fragen Sie bei jedem, ob die Funktion wirklich gebraucht wird oder ob sie sich mit wenigen Zeilen im Theme lösen lässt.
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