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Webdesign: Kosten, Ablauf und passende Anbieter

Beim Webdesign entscheidet sich, ob Besucher bleiben oder abspringen – und der Preisunterschied zwischen zwei Angeboten für dasselbe Projekt beträgt in der Praxis oft das Drei- bis Vierfache. Das liegt selten an der Qualität allein, sondern daran, was im Angebot steckt: Wer Konzept, Texte, Fotos und Suchmaschinen-Grundlagen mitliefert, ist teurer als wer ein gekauftes Template befüllt. Auf dieser Seite finden Sie Orientierungswerte, den üblichen Leistungsumfang und die Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten.

Kurz erklärt: Eine professionell gestaltete Website kostet in Deutschland je nach Umfang etwa 1.500 € für einen One-Pager, 5.000–12.000 € für eine mittelständische Unternehmensseite und ab 12.000 € für individuell entwickelte Auftritte. Agentur-Stundensätze liegen meist bei 100–180 €.
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Was kostet Webdesign?

Orientierungswerte für den deutschen Markt. Was Sie tatsächlich zahlen, hängt vom Umfang ab – die verbindliche Zahl steht im Angebot des Anbieters.

Leistung Preisspanne Wofür
One-Pager / Landingpage 1.500 – 7.000 € Eine Seite, klare Botschaft, ein Ziel – typisch für Kampagnen, Gründer und kleine Dienstleister.
Website für kleine Unternehmen 2.000 – 5.000 € Fünf bis zehn Unterseiten auf CMS-Basis, meist WordPress, mit gepflegtem Standard-Theme.
Mittelständische Unternehmensseite 5.000 – 12.000 € Individuelles Design, eigene Bildsprache, SEO-Fundament, Redaktionsschulung.
Individualentwicklung / High-End ab 12.000 € Eigenes Designsystem, Animationen, Schnittstellen zu ERP oder CRM, Mehrsprachigkeit.
Laufende Betreuung 100 – 500 € / Monat Hosting, Updates, Sicherung, Sicherheits-Patches, kleinere Änderungen.

Hinweis: Stundensätze in Deutschland 2026: Junior-Freelancer 50–80 €, erfahrene Freelancer 80–120 €, Agenturen 100–180 €. Ein Angebot ohne Stundensatz und ohne Stundenschätzung ist nicht vergleichbar – fragen Sie danach.

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Was bei Webdesign üblicherweise enthalten ist

Wie lange dauert es?

Ein One-Pager entsteht in ein bis drei Wochen. Eine Unternehmensseite mit eigenem Design dauert üblicherweise sechs bis zwölf Wochen – die häufigste Verzögerung entsteht nicht bei der Agentur, sondern beim Warten auf Texte und Bilder des Kunden.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Fünf Fragen, die Angebote vergleichbar machen – und teure Überraschungen vermeiden.

  1. 1 Lassen Sie sich zwei bis drei Live-Websites zeigen, nicht nur Screenshots – prüfen Sie deren Ladezeit selbst auf dem Handy.
  2. 2 Klären Sie, wem die Dateien und Zugänge nach Projektende gehören. Halten Sie es schriftlich fest.
  3. 3 Fragen Sie, ob Texte und Bilder im Preis enthalten sind. Das ist der häufigste versteckte Kostenblock.
  4. 4 Lassen Sie sich zeigen, wie Sie später selbst eine Seite ändern. Wenn das kompliziert wirkt, wird es teuer.
  5. 5 Klären Sie, was nach der Übergabe passiert: Wer macht Updates, was kostet eine Änderung, wie schnell wird reagiert.

So einfach kommen Sie zu Webdesign

In drei Schritten zum passenden Anbieter – kostenlos und unverbindlich.

1

Anfrage stellen

Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben im Bereich Webdesign – in wenigen Minuten, kostenlos und unverbindlich.

2

Wir prüfen

Wir prüfen Ihre Anfrage und geben sie an passende, geprüfte Anbieter weiter.

3

Angebote erhalten

Die Anbieter melden sich mit ihren Angeboten. Sie vergleichen und wählen das beste aus.

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Häufige Fragen zu Webdesign

Warum unterscheiden sich Webdesign-Angebote so stark im Preis? +

Weil sie unterschiedliche Dinge enthalten. Ein Angebot über 1.800 € umfasst meist ein gekauftes Template, das mit Ihren Inhalten befüllt wird. Ein Angebot über 9.000 € enthält Konzept, individuelles Design, Texterstellung und SEO-Grundlagen. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn Sie bei allen Anbietern denselben Leistungsumfang abfragen.

Brauche ich WordPress oder reicht ein Baukasten wie Wix? +

Für eine reine Visitenkarte mit wenigen Seiten genügt ein Baukasten und kostet Sie 10–30 € im Monat. Sobald Sie eigene Funktionen, ernsthafte Suchmaschinenoptimierung oder Anbindungen an andere Systeme brauchen, stoßen Baukästen an Grenzen. Der Umzug von einem Baukasten auf ein CMS ist später aufwendiger als der direkte Start damit.

Was kostet die Website nach der Fertigstellung im laufenden Betrieb? +

Rechnen Sie mit 100–500 € monatlich, wenn Wartung und Sicherheit ernst genommen werden. Darin stecken Hosting, regelmäßige Updates von CMS und Erweiterungen, Sicherungen und Sicherheits-Patches. Eine WordPress-Seite ohne Updates wird binnen Monaten zum Sicherheitsrisiko.

Gehört mir die Website nach Projektende? +

Nicht automatisch. Klären Sie vor Auftragserteilung schriftlich, wer Inhaber der Domain ist, wer Zugriff auf Hosting und CMS hat und ob Sie Design und Quellcode weiterverwenden dürfen. Bei gekauften Themes und Stockfotos gelten zusätzlich die Lizenzbedingungen der Anbieter.

Wie viele Angebote sollte ich einholen? +

Drei sind ein guter Richtwert. Bei einem einzigen Angebot fehlt Ihnen der Maßstab, ab fünf wird der Vergleich unübersichtlich. Über Firmenanfrage.de beschreiben Sie Ihr Vorhaben einmal und erhalten mehrere Angebote, ohne jede Agentur einzeln anzuschreiben.

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