Beim Printdesign gibt es einen Punkt, an dem Fehler richtig teuer werden: Bei digitalen Medien korrigiert man einen Tippfehler in zwei Minuten, bei 5.000 gedruckten Broschüren steht die gesamte Auflage im Lager. Deshalb ist die Korrekturphase hier keine Formalie. Lassen Sie den finalen Entwurf von zwei Personen prüfen, die ihn noch nie gesehen haben – das ist die günstigste Versicherung, die es gibt.
Orientierungswerte für den deutschen Markt. Was Sie tatsächlich zahlen, hängt vom Umfang ab – die verbindliche Zahl steht im Angebot des Anbieters.
| Leistung | Preisspanne | Wofür |
|---|---|---|
| Flyer / Handzettel | 200 – 900 € | Ein- oder beidseitig, vorhandene Texte und Bilder vorausgesetzt. |
| Broschüre | 800 – 4.000 € | Je nach Seitenzahl und Aufwand der Bildaufbereitung. |
| Katalog | ab 3.000 € | Umfangreiche Produktdaten, wiederkehrendes Raster. |
| Geschäftsausstattung | 400 – 1.500 € | Briefbogen, Visitenkarte, Umschlag, Stempel. |
| Druckdatenaufbereitung | 150 – 600 € | Beschnitt, Farbprofile, Überfüllungen, Prüfung. |
Hinweis: Druckkosten sind ein eigener Posten und sinken mit der Auflage überproportional. Der Sprung von 500 auf 2.000 Stück verdoppelt selten den Preis. Klären Sie die Auflage vor der Gestaltung – sie beeinflusst auch, welches Druckverfahren sinnvoll ist.
Ein Flyer entsteht in wenigen Tagen bis zwei Wochen, eine Broschüre in drei bis sechs. Hinzu kommen zwei bis zehn Werktage Druckzeit plus Versand. Bei festen Terminen wie Messen sollten Sie großzügig puffern.
Fünf Fragen, die Angebote vergleichbar machen – und teure Überraschungen vermeiden.
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Das hängt stark von Auflage, Papier und Verfahren ab. 5.000 einfache Flyer liegen oft im niedrigen dreistelligen Bereich, eine hochwertige Broschüre mit Veredelung schnell im vierstelligen. Holen Sie Druckangebote parallel zur Gestaltung ein – die Druckerei bestimmt Format- und Farbvorgaben mit.
Ungestrichenes Papier wirkt natürlich und lässt sich gut beschreiben, schluckt aber Farbe und lässt Bilder matter erscheinen. Gestrichenes Papier gibt Farben brillanter wieder und eignet sich für bildlastige Broschüren. Lassen Sie sich Musterbögen zeigen und fassen Sie das Papier an – am Bildschirm ist das nicht zu entscheiden.
Weil der Bildschirm Licht mischt und der Druck Farbe auf Papier mit Eigenfarbe aufträgt. Kräftige Blau- und Grüntöne lassen sich im Vierfarbdruck nicht so leuchtend wiedergeben. Für exakte Markenfarben gibt es Sonderfarben, die separat gedruckt werden und den Preis erhöhen.
Kommt auf den Zweck an. Als Streumedium ist Print teuer und schlecht messbar. Als Übergabestück im persönlichen Gespräch, als Verpackungsbeilage oder bei Zielgruppen mit geringer Onlinenutzung wirkt gedrucktes Material weiterhin gut – gerade weil es seltener geworden ist und länger liegen bleibt als eine E-Mail.
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