Beim IT-Support entscheidet ein einziger Vertragspunkt über den Wert des ganzen Angebots: die zugesicherte Reaktionszeit. Ein Anbieter für 30 € je Arbeitsplatz, der frühestens am nächsten Werktag reagiert, ist bei einem Serverausfall am Freitagnachmittag nutzlos. Fragen Sie deshalb nicht zuerst nach dem Preis, sondern danach, was passiert, wenn morgen früh niemand arbeiten kann.
Orientierungswerte für den deutschen Markt. Was Sie tatsächlich zahlen, hängt vom Umfang ab – die verbindliche Zahl steht im Angebot des Anbieters.
| Leistung | Preisspanne | Wofür |
|---|---|---|
| Abrechnung nach Aufwand | 80 – 150 € je Stunde | Sinnvoll bei wenigen Arbeitsplätzen und seltenen Störungen. |
| Pauschale je Arbeitsplatz | 25 – 70 € / Monat | Enthält meist Fernwartung, Überwachung und ein Stundenkontingent. |
| Serverbetreuung | 80 – 250 € je Server und Monat | Überwachung, Updates, Sicherungskontrolle. |
| Einsatz vor Ort | 90 – 180 € je Stunde zzgl. Anfahrt | Häufig mit Mindestabrechnung von einer Stunde. |
| Notfalleinsatz außerhalb der Servicezeit | 50 – 100 % Aufschlag | Abends, am Wochenende und an Feiertagen. |
Hinweis: Vergleichen Sie Pauschalangebote immer anhand dessen, was NICHT enthalten ist. Häufig fallen Vor-Ort-Einsätze, Projektarbeit, Umzüge und Neueinrichtungen aus der Pauschale heraus und werden zusätzlich berechnet.
Die Übernahme einer bestehenden Umgebung dauert zwei bis sechs Wochen, je nachdem wie gut sie dokumentiert ist. Planen Sie eine Übergabephase ein, in der der bisherige Betreuer noch erreichbar ist.
Fünf Fragen, die Angebote vergleichbar machen – und teure Überraschungen vermeiden.
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Wir prüfen Ihre Anfrage und geben sie an passende, geprüfte Anbieter weiter.
Die Anbieter melden sich mit ihren Angeboten. Sie vergleichen und wählen das beste aus.
Bis etwa fünf Arbeitsplätze und bei stabiler Technik ist die Abrechnung nach Aufwand meist günstiger. Ab zehn Arbeitsplätzen lohnt die Pauschale, weil sie Planbarkeit schafft und den Anbieter dazu bringt, Störungen vorzubeugen statt sie abzurechnen. Rechnen Sie Ihre Störungen des letzten Jahres einmal gegen beide Modelle.
Servicezeiten, Reaktionszeiten getrennt nach Störungsgrad, Umfang der enthaltenen Leistungen, ausdrücklich ausgenommene Leistungen, Stundensätze für Zusätzliches, Kündigungsfristen und Regelungen zur Herausgabe von Zugängen und Dokumentation bei Vertragsende.
Das hängt davon ab, wie gut Sie vorgesorgt haben. Ohne eigene Kopie der Dokumentation und ohne eigene Administratorzugänge wird ein Wechsel langwierig und teuer. Regeln Sie beides bei Vertragsschluss – nachträglich haben Sie keine Verhandlungsposition mehr.
Der weitaus größte Teil der Störungen lässt sich per Fernwartung beheben. Vor Ort nötig sind Hardwaretausch, Netzwerkverkabelung und die Einrichtung neuer Arbeitsplätze. Ein Anbieter in erreichbarer Nähe ist deshalb sinnvoll, aber kein Muss – die Entfernung sollte nicht das erste Auswahlkriterium sein.
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