In Datenprojekten entfällt der weit überwiegende Teil des Aufwands nicht auf die Auswertung, sondern auf das Zusammenführen und Bereinigen der Daten. Kundennummern, die in drei Systemen unterschiedlich geschrieben sind, Datumsformate, die nicht zusammenpassen, Umsätze mit und ohne Umsatzsteuer – das ist die eigentliche Arbeit. Wer ein Angebot bekommt, in dem die Aufbereitung nur einen kleinen Posten ausmacht, sollte nachfragen.
Orientierungswerte für den deutschen Markt. Was Sie tatsächlich zahlen, hängt vom Umfang ab – die verbindliche Zahl steht im Angebot des Anbieters.
| Leistung | Preisspanne | Wofür |
|---|---|---|
| Tagessatz Analyst | 800 – 1.500 € | Auswertung, Aufbereitung, Visualisierung. |
| Tagessatz Data Engineer | 1.000 – 1.800 € | Datenanbindung und automatisierte Verarbeitung. |
| Erstes Dashboard-Projekt | 5.000 – 25.000 € | Anbindung, Bereinigung, Kennzahlen, Visualisierung. |
| Werkzeuglizenzen | 10 – 70 € je Nutzer und Monat | Power BI, Tableau, Looker und vergleichbare Anbieter. |
| Laufende Betreuung | 500 – 3.000 € / Monat | Pflege, neue Auswertungen, Fehlerbehebung. |
Hinweis: Beginnen Sie mit drei bis fünf Kennzahlen, nicht mit fünfzig. Ein Dashboard, das täglich angesehen wird, ist mehr wert als eines, das alles zeigt und deshalb niemand öffnet. Erweitern lässt sich später jederzeit.
Ein erstes Dashboard steht in vier bis zwölf Wochen. Der Zeitfresser ist der Zugriff auf die Quellsysteme – planen Sie ein, dass Zugänge zu Warenwirtschaft, Buchhaltung oder CRM oft länger dauern als erwartet.
Fünf Fragen, die Angebote vergleichbar machen – und teure Überraschungen vermeiden.
In drei Schritten zum passenden Anbieter – kostenlos und unverbindlich.
Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben im Bereich Datenanalyse & Business Intelligence – in wenigen Minuten, kostenlos und unverbindlich.
Wir prüfen Ihre Anfrage und geben sie an passende, geprüfte Anbieter weiter.
Die Anbieter melden sich mit ihren Angeboten. Sie vergleichen und wählen das beste aus.
Mit einer konkreten Frage, die Sie heute nicht beantworten können und die eine Entscheidung beeinflusst – etwa welche Produktgruppe tatsächlich Deckungsbeitrag bringt oder woher Kunden mit hohem Wert kommen. Nicht mit dem Werkzeug. Wer erst die Software kauft und dann nach Fragen sucht, baut ein Dashboard, das niemand nutzt.
Weil Daten aus verschiedenen Systemen selten zusammenpassen. Kundennummern sind unterschiedlich formatiert, Artikel doppelt angelegt, Umsätze mal mit und mal ohne Umsatzsteuer erfasst, Zeiträume unterschiedlich abgegrenzt. Jede dieser Abweichungen muss erkannt und geregelt werden, bevor eine Auswertung stimmt.
Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist Power BI die naheliegende Wahl, weil es günstig ist und sich in eine vorhandene Microsoft-Umgebung fügt. Tableau ist stärker bei anspruchsvollen Visualisierungen, Looker bei sehr großen Datenmengen. Die Werkzeugfrage ist allerdings zweitrangig – entscheidend sind Datenqualität und klare Kennzahlendefinitionen.
Für den Aufbau selten, für den Betrieb schon. Jemand im Unternehmen sollte die Auswertungen verstehen und kleine Anpassungen selbst vornehmen können – sonst rufen Sie für jede Änderung den Dienstleister. Eine Einweisung mit Übungen an echten Fragen ist Teil eines guten Projekts.
Finden Sie Anbieter für Datenanalyse & Business Intelligence direkt in Ihrer Region: